Ich liebe dich, du Seele, die da irrt
im Tal des Lebens nach dem rechten Glücke,
ich liebe dich, die manch ein Wahn verwirrt,
der manch ein Traum zerbrach in Staub und Stücke



Ich versuche durch Mühen
Meine Gedanken
Von Dir zu lenken,
Aber sie glühen und verlangen

Nach Dir, ohne Wanken,
Ich muss an Dich denken!
Wie nach der Sonne verlangen die grünen Reben,
Verlangt mich's nach Dir, meine Sonne, mein Leben

 

Allein Mit Mir

Dunkelheit breitet sich aus über dem Land,
Einsamkeit, während die Kraft der Liebe versiegt.
...Stille...

Ein stummer Schrei, unerhört in Ewigkeit.
Tränen fallen auf leblosen Boden
während die Zeit unaufhaltsam verrinnt.
Kein Lichtschein, kein Ausweg aus dem Nichts.
Weshalb...?
Die Antworten sind irgendwo dort draußen in der Dunkelheit.
Verschluckt vom immerwährendem Nichts!
Überall Schatten die einen verfolgen.
Du möchtest schreien, aber... Stille.

Unerträgliche Stille, beengend und befreiend zugleich.
Du weißt das es etwas zu sagen gibt,
aber die Vergangenheit lehrte dich zu schweigen.
Du denkst die Antwort sei Dir bekannt.
Ist sie sicher?
Zu wenig Antworten auf zu viele Fragen.
Du wirst es für dich behalten,
obgleich es nie wieder ausgesprochen werden kann.
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt...

Die Vernunft aber sagt Du sollst es nicht preisgeben.
Es ist besser Du behältst es für dich.
Sie weiß, wenn Du es sagst wird es wieder so sein.
Ein schöner Augenblick, ein Lächeln, ein Augenzwinkern...
Es ist sicher das Du dich damit zufrieden geben müssen wirst!
Aber gibt es nicht überall wo es dunkel ist einen Lichtschein?
Gibt es nicht auch dort wo Du bist einen Lichtschein?

...Stille...
Dunkelheit breitet sich aus über dem Land,
Einsamkeit, während die Kraft der Liebe ver
siegtgt.

Einsame Fragen
Über dem Schatten der Nacht
nach dem Regen blieben
nur Tränen
zerflossen
in den Bildern
der Vergangenheit

Wehrlos ausgeliefert
in sich gefangen
Blauer Sand
im Getriebe
der Träume

Dein Tag

An dem Tag, an dem Du gehst
wird der Mond die Sonne verdunkeln,
wird der Wind Stille einkehren lassen,
werden die Tiere sich Schutz suchen
und ich eine Kerze anzünden,
um mich - an Dich - zu erinnern.

An dem Tag, an dem Du gehst,
wird die Sonne den Mond überstrahlen,
wird der Wind sanft Stille fortblasen,
werden die Tiere neugierig hervorkriechen
und ich im Schein der Kerze
erinnernd der Zukunft entgegenlächeln.
 


Wenn ich morgens aufwache
und die Träume der Nacht
einfangen will,
sind sie fort.

Waren sie bedeutungslos
oder zu schön
für den Alltag?

Du bist in meiner Nähe und ich fühle mich wohl. Du redest mit mir und ich bekomme Herzklopfen. du flirtest mit mir und ich bekomme weiche Knie. Du bist so nah doch auch so weit weg. du magst mich, doch ich liebe dich. Ich liebe dich, doch du empfindest nichts für mich. Du bist in einem Augenblick so zärtlich zu mir und im Nächsten so kalt. Was soll ich machen du bist meine große Liebe, doch ich bin nur ein Abenteuer. Du weisst nicht was du mit mir machst, aber es tut im Herzen weh.